Schuljahr 2013/2014

Die Kleinsten ganz groß

58 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 3 machten sich am 26.03.2014 mit dem Bus auf die Reise. Ziel war die Stadthalle in Neubrandenburg. Dort fanden die zweiten Kinder- und Jugendsportspiele des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, organisiert vom Kreis-sportbund, statt.
Sportbegeisterte Kinder von insgesamt 12 Grundschulen des Kreises nahmen daran teil und kämpften um Bestleistungen. Während die Jungen und Mädchen der ersten Klassen ihr Können beim Ball über die Schnur unter Beweis stellten, traten die Zweit- und Drittklässler beim Zweifelderballturnier an.
Dank eines straffen Zeitplanes entstanden für die Wettkampfteilnehmer nur wenige Pausen, die sie zum Anfeuern ihrer Klassenkameraden oder zum Schöpfen neuer Kräfte nutzten.
Ein umfangreiches Angebot an Essen und Trinken sorgte für das leibliche Wohl.
Höhepunkt des Vormittags war die Siegerehrung. Alle fieberten diesem Augenblick mit Spannung entgegen. Besonders stolz konnten unsere Kleinsten sein. Die Jungen der Klassen-stufe 1 erhielten für ihren 1. Platz nicht nur einen goldenen Pokal, sondern jedem wurde auch noch eine Goldmedaille überreicht. Einen silbernen Pokal und ihre Silbermedaillen nahmen die Mädchen der Klassenstufe 1 für ihren 2. Platz jubelnd in Empfang.
Auch wenn es für die Klassen 2 und 3 nicht für einen Pokal reichte, erhielten doch alle Mannschaften für ihre Teilnahme und Anstrengungsbereitschaft eine Urkunde.
Mehr oder weniger glücklich kamen wir gegen 14.30 Uhr erschöpft wieder in Woldegk an.
Text: T. Scholwin
Foto: D. Lischinski

In eigener Sache

Da mit diesem Schuljahr das vom Europäischen Sozialfond finanzierte Programm „Lehrerin in der Schulsozialarbeit“, wie bereits 2008 angekündigt, ausläuft und diese Tätigkeit somit für mich nach 5 überaus schönen und interessanten Jahren endet, möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bei allen Kollegen, Kooperationspartnern und Projektanbietern sowie dem Amt Woldegk und der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. als Träger der Schulsozialarbeit für die stets gute Zusammenarbeit bedanken.
Leider ist eine Fortsetzung des Programms, trotz Interessenbekundungen und intensiver Bemühungen aller Beteiligten, derzeit nicht möglich.
Daher werde ich ab dem neuen Schuljahr 2013/14, wie vor 5 Jahren in Aussicht gestellt und vereinbart, wieder als Lehrerin arbeiten. Diese Tätigkeit hatte mir bis dato ja ebenfalls viel Spaß gemacht. Und so gehe ich um viele Erfahrungen reicher, motiviert und gern zurück in den Lehrerberuf.
Text: Kerstin Schlichting
(Lehrerin in der Schulsozialarbeit)

Aktion "Retten macht Schule"

Auch in diesem Jahr hat sich unsere Schule wieder an der Initiative der Björn Steiger Stiftung beteiligt, SchülerInnen der 7. Klassen zu Lebensrettern auszubilden.
In dem Erste-Hilfe-Kurs lernen sie unter Anleitung von Frau Schlichting, einen Herz-Kreislauf-Stillstand zu erkennen, einen Notruf abzusetzen und die Herz-Lungen-Wiederbelebung effektiv durchzuführen. Jeder weiß - Erste Hilfe ist überlebenswichtig und der plötzliche Herztod kann jeden jederzeit treffen.
Finanziell ermöglicht wird dieser Kurs durch die Björn Steiger Stiftung, die jedem Schüler eine spezielle Übungspuppe sowie eine Kurzanleitung und eine Schulungs–DVD zur Verfügung stellt.
Die Übungspuppe kann bei Bedarf sogar für einen begrenzten Zeitraum mit nach Hause genommen werden, um auch der Familie und Bekannten die richtige Herz-Lungen-Wiederbelebung zu zeigen.
Zum Abschluss erhielten alle Schüler ein Zertifikat über ihre aktive und erfolgreiche Teilnahme an dieser Schulung.

Ausbildung zum Streitschlichter

Für eine Aus- und Weiterbildung zum Streitschlichter hatten sich auch in diesem Schuljahr erfreulicherweise wieder 10 SchülerInnen der Klassen 5 - 7 freiwillig angemeldet.
So konnten wir in bewährter Zusammenarbeit mit der T.E.S.A. Neustrelitz und dem Jugendzentrum der JUH e. V. im Juni diesen 5-tägigen Lehrgang durchführen.
Dabei eigneten sich die künftigen Streitschlichter Wissen über das Streit-Schlichtungs-Prinzip an und setzten sich mit den Eigenschaften und Aufgaben eines Streitschlichters auseinander.
In vielen Gesprächen und Übungen erarbeiteten sie sich in Partner- oder Kleingruppenarbeit die einzelnen Phasen und auch die Grenzen einer Streitschlichtung.
Konfliktverständnis, Wahrnehmung von Gefühlen und Grundlagen der Kommunikation wurden nicht nur theoretisch besprochen sondern in vielen Rollenspielen erprobt.
Aufgelockert wurde die intensive Arbeit durch Spaß und Spiel in den Pausen.
Am Ende der Woche erhielten alle Schüler ein Zertifikat über ihre erfolgreiche Aus- und Weiterbildung zum Streitschlichter.
Für das neue Schuljahr 2013/14 sind regelmäßige Treffen für alle ausgebildeten Mediatoren der Schule geplant. Dabei sollen weiterhin Rollenspiele eingeübt und analysiert bzw. Fragen der Mediatoren zu Problemfällen bearbeitet werden.
Wir wünschen allen Mediatoren unserer Schule viel Erfolg bei dieser anspruchsvollen und verantwortungsbewussten Aufgabe.

Ich bin dran

Bereits im ersten Schulhalbjahr kamen unsere 8. Klassen in den Genuss, das Medienprojekt „Abenteuer Kino“ mit der Theaterpädagogin Frau Herre durchzuführen.
Im zweiten Halbjahr hatten dann die SchülerInnen der 5. - 7. Klassen die Gelegenheit, sich in verschiedenen Projekten auszuprobieren. Wir als Schule und die SchülerInnen selbst sind immer wieder begeistert von der Art und Weise, wie Frau Herre ihre Ideen gemeinsam mit den SchülerInnen umsetzt. Besonders toll ist, dass alle aktiv in die Projektgestaltung einbezogen werden.
Oft erfolgt ein visueller Einstieg in die Thematik. Dies kann ein Kurzfilm sein, wie im Projekt der 5. Klassen „Ich bin dran“. Oder auch Bilder und Gemälde im Projekt
„Alte Meister - Neue Meister“ der Klasse 6, aber auch eigene Fotos aus früheren Kindertagen im Projekt der Klasse 7 „Was mir besonders wertvoll ist“. Damit ergibt sich stets eine gute Diskussionsgrundlage für viele verschiedene Fragen und Probleme des alltäglichen Miteinanders.
Über sich selbst zu reflektieren, Interesse für Fremdes zu entwickeln und sich mit der Frage des Andersseins und der Ausgrenzung zu beschäftigen, sind dabei nur einige inhaltliche Schwerpunkte der Projekte. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen erfolgt oftmals in Kleingruppenarbeit, bei der es darauf ankommt, miteinander ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und unterschiedliche Meinungen zu diskutieren, um schließlich gemeinsam eine Lösung zu finden und diese anschließend vor der ganzen Klasse zu präsentieren.
Dabei stellt Frau Herre verschiedene Requisiten aus Spiel und Theater zur Verfügung, die die SchülerInnen gern für ihre Ergebnisinszenierung nutzen.
Das Hineinschlüpfen in eine Rolle und sich den Mitschülern einmal anders zu präsentieren, macht allen Beteiligten immer wieder viel Spaß.